Mittwoch, 8. Mai 2013

Politik und Party am Ostseestrand

Die Uhr tickt, bald ist es soweit, vom 17. bis 20. Mai findet das Pfingstcamp Nord der SDAJ in Kiel am Falkensteiner Strand statt. Es sind alle Jugendlichen aus dem gesamten Norden des Landes eingeladen, mit zu lernen, zu feiern und einfach eine gute Zeit zu haben.
Lernen sich zu wehren
Unter dem Motto „Lernen wie wir kämpfen müssen“ wird es eine Diskussion von Gewerkschaft, JAV und SDAJ darüber geben, warum die Gewerkschaftsbewegung sich derzeit in der defensive befindet und wie wir das ändern können.
Sommer, Sonne und Cuba
Mit welchen Problemen der sozialistische Karibikstaat bei seiner Gründung zu kämpfen hatte und vor welchen
Herausforderungen die kubanische Bevölkerung neuerdings steht, wird thematisiert.
Vielfältiges Angebot
Außerdem erwartet die Teilnehmenden Workshops zu den Themen Antifaarbeit, politische Prozessführung, SchülerInnenpolitik, eine Einschätzung zur aktuellen Lage in Syrien, Neues zur neuen Marx Lektüre und vieles mehr!
Wer den Kopf dann vor lauter neuem Wissen voll hat, ist eingeladen sich beim „Street-Art Workshop“ künstlerisch auszuleben, am Fußballturnier teilzunehmen oder sich im berühmten „Hamburger Fünfkampf“ zu behaupten. Alternativ bietet sich immer an den nahegelegenen Strand zu besuchen.
Und sonst?
Karten gibt es ab 25€ bei der nächsten SDAJ Gruppe oder vor Ort! Fremdalkohol ist unerwünscht. Im Eintrittspreis ist Frühstück, Mittagessen Zeltplatznutzung und das gesamte Programm enthalten.
Für mehr Informationen besucht: nord.sdaj-pfingstcamp.de

Samstag, 9. März 2013

Sozialismus inside – Facts und Stories aus und über Kuba und die Cuban 5

cubakofferVom 15.- 28.03.2013 findet anlässlich des Kuba-Solidaritäts-Projekts der SDAJ eine bundesweite Veranstaltungsreihe zum sozialistischen Kuba statt. Auf den Veranstaltungen werden ReferentInnen über Kuba, die Aktualisierungen in der Wirtschaft und die Situation der Cuban 5, der fünf in den USA inhaftierten kubanischen „Antiterroristas“, berichten. Gemeinsam wollen wir uns darüber informieren, wie die Situation Kubas ist, wie Mitbestimmung und Demokratie in einem sozialistischen Staat aussehen und wie es um die Verwirklichung der Grundrechte der Jugend auf Bildung und Arbeit steht.
Nicht nur an Hand der Cuban5 können wir sehen, welchen Angriffen Kuba jeden Tag ausgesetzt ist. Wirtschaftsblockade, Lügen in den internationalen Medien und terroristische Akte sind Gegner von Außen, über deren Einfluss auf den Veranstaltungen berichtet und diskutiert wird. Aber auch interne Schwierigkeiten und die Antworten, die Kuba darauf findet werden auf den Tisch kommen. Die Veranstaltungsreihe ist die Gelegenheit, Informationen zu Kuba zu bekommen und seine eigenen Fragen stellen zu können.

Veranstaltungstermine

Freitag, 15.3., 19.00 Uhr Frankfurt, DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77
Montag, 18.3., 19.30 Uhr Nürnberg, DIDF-Büro, Wiesenstr. 86
Dienstag, 19.3., 19.00 Uhr München, DGB-Haus, Schwanthalerstraße 64
Mittwoch, 20.3., 19.30 Uhr Freiburg, Linkes Zentrum adelante!, Glümerstraße 2
Freitag, 22.3., 18.30 Uhr Göttingen, DGB Haus, Weender Landstraße 6
Samstag, 23.2. Berlin
Sonntag, 24.3., 18.00 Uhr Schwerin, DGB-Haus, Dr. Külz-Straße 18
Montag, 25.3., 19.00 Uhr Kiel, Pumpe, Haßstr. 22
Mittwoch, 27.3. Dortmund
Donnerstag, 28.3. 19 Uhr Köln, Naturfreundehaus Köln-Kalk

Unterstützer

Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba, Tageszeitung junge Welt, Cuba Si, Netzwerk Cuba, Marxistische Blätter, Deutsche Kommunistische Partei (DKP)

Samstag, 2. März 2013

Übernahme und Lohnerhöhung – für eine kämpferische Tarifauseinandersetzung!


Wir sind es wert 2013Wir, die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) , erklären uns solidarisch mit euren aktuellen den in Forderungen Tarifauseinandersetzungen!
Von 2000-2010 ist der Reallohn in Deutschland um 5,4% gesunken. Wir können uns also trotz kleineren Lohnerhöhungen immer weniger von unserem Einkommen kaufen. Im Gegenzug steigen die Profite der Banken und Konzerne massiv. Um der Umverteilung des Reichtums hin zu den Unternehmen etwas entgegenzusetzen, wäre eine Lohnerhöhung um ein gutes Stück notwendig. Zusätzlich zu der prozentualen Erhöhung ist auch eine Festgelderhöhung, wie ihr sie für die Ausbildungsvergütung fordert, ein sehr wichtiger Schritt. Dies hilft – gerade in den unteren Eingliederungsbereichen – die enorme Differenz etwas Eingliederungen den zwischen auszugleichen. Vor allem Auszubildende haben damit zu kämpfen, dass das Geld vorne und hinten nicht reicht. Auch wir setzen uns für eine Ausbildungsvergütung ein, die zum leben ausreicht. Eine kollektive Erhöhung wäre ein wichtiger erster Schritt in diese Richtung.
Von allen Seiten hört man immer wieder die Worte „Fachkräftemangel“ und „demographischer Wandel“. Auf der anderen Seite landen jedes Jahr hunderttausende Jugendliche in Warteschleifen oder werden arbeitslos, und das obwohl sie eine qualifizierte Ausbildung erlangt haben. Von Mangel kann hier also nicht die Rede sein! Um Jugendlichen sichere Zukunftsaussichten statt Arbeitslosigkeit und prekäre Beschäftigung zu garantieren ist eine unbefristete Übernahme nach der Ausbildung unabdingbar. Deshalb schließen wir uns eurer Forderung „Zeit für unbefristete Übernahme“ voll und ganz an!
In Zeiten der Krise wird uns gesagt, wir müssten alle „den Gürtel enger schnallen“, die öffentlichen Kassen seien leer und überhaupt müssten wir sparen. Diese Sparmaßnahmen, von der Bundesregierung rigoros geplant und durchgedrückt, treffen als erstes die öffentlichen Kassen. Ob es jetzt ein Stadtstärkungspakt in NRW ist oder Maßnahmen mit anderen trügerischen Namen: Die Kosten der Krise sollen auf uns abgewälzt werden und nicht auf die, die sie verursacht haben, nämlich die Banken und Konzerne. Gerade vor solchen Argumentationen gilt es sich zu schützen und ihnen unsere vereinte Kampfkraft entgegenzusetzen. Diese wurde z.B. durch die Aufspaltung der Tarifverhandlung in Bund/Kommune und Länder massiv geschwächt. Ziel müsste es sein diese Spaltung wieder aufzuheben und den Tarifvertrag nur auf 12 Monate abzuschließen. Es gilt hier wie auch sonst immer: Und je mehr wir sind, umso lauter und kämpferischer können wir sein!
Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg in eurem Tarifkampf und sichern euch unsere vollste Unterstützung und Solidarität zu!